Emilja ist ein innovatives, gemeinnütziges Wohnprojekt der Genossenschaft FAB-A auf dem ehemaligen Spiess-Areal, im Herzen von Biel.
Emilja

Was ist Emilja

Emilja ist ein innovatives, gemeinnütziges Wohn­projekt der Genossen­schaft FAB-A und nach dem Fabrik­gässli die zweite Liegen­schaft der Genossen­schaft. Auf dem ehe­maligen Spiess-Areal im Herzen von Biel entsteht ein Ort, der bezahl­baren, gemein­schafts­orientierten Wohn­raum für etwa 40 Per­so­nen schafft und zu­gleich sozial wie öko­lo­gisch nach­haltig ist. Das neue Ge­bäu­de in un­mittel­barer Nähe des Zentral­platzes wird von Anfang an von den künf­ti­gen Be­wohner:in­nen und der Quar­tier­be­völ­ke­rung mit­ge­stal­tet. Durch den offe­nen Pla­nungs­prozess ent­steht ein Ort, der Be­geg­nung, Aus­tausch und gegen­sei­ti­ge Unter­stütz­ung fördert. Spricht dich das Pro­jekt an? Dann melde dich für unse­ren Newsletter an.

Partizipation und Zusammenarbeit
Emilja wird nicht hinter verschlossenen Türen geplant. Statt eines klassischen Wettbewerbs setzen wir auf ein offenes, partizipatives Verfahren, inspiriert von Ansätzen wie Design Thinking und OP-OD metso’metso: Fach­per­so­nen, zu­künf­ti­ge Be­woh­ner:innen, Quar­tier­be­wohn­en­de und städti­sche Akteur:innen ent­wickeln das Pro­jekt ge­mein­sam. Ent­schei­dun­gen werden, wo im­mer mög­lich, an die Ge­mein­schaft über­tragen, un­ter­schied­li­che Per­spek­ti­ven gleich­wer­tig ein­be­zo­gen und Sy­ner­gi­en zwi­schen allen Be­tei­lig­ten genutzt.


Nachhaltigkeit und Caring Community
Emilja steht für ressour­cen­scho­nen­des, klima­resili­en­tes Bauen. So wollen wir be­ste­hen­de Ma­te­ria­lien wieder­ver­wen­den und einen auto­frei­en Wohn­ort schaffen. Ge­plant sind flexible Wohn­for­men, die so­wohl so­zia­le Nähe wie Rück­zugs­mög­lich­kei­ten bieten. Ziel ist, eine «Caring Community» auf­zu­bau­en - ein Wohn­um­feld ge­prägt durch gegen­sei­ti­ge Unter­stütz­ung im All­tag, das in­for­melle Sorge­be­zieh­un­gen stärkt. Da­durch rea­gie­ren wir auf ge­sell­schaf­tli­che Her­aus­for­de­run­gen wie die zu­neh­mend ältere Be­völ­ke­rung.
Das Emilja-LAB vor Ort und digital
Während der Bau­planungs­phase (Oktober 2025 bis ca. September 2027) wird die be­ste­hen­de Liegen­schaft, der ehe­ma­lige Bastel­laden Spiess, zur Be­geg­nungs­stätte. Das Emilja-LAB dient als Projekt­raum für Work­shops, Aus­tausch und das ge­mein­same Ent­wickeln von Ideen. Hier kön­nen alle In­te­res­sier­ten den Pla­nungs­stand ein­sehen, Vor­schläge ein­brin­gen oder erste räum­li­che Kon­zep­te er­leben. Durch zu­sätz­liche Zwischen­nutzungen zum Bei­spiel durch Gas­tro­nomie, Kunst und Design wird das Areal schon vor Bau­beginn zu einem le­ben­di­gen Ort für die Nach­bar­schaft.

Er­gänzt wird die­ses ein­zig­artige ur­bane LAB-Setting durch eine zu­min­dest eben­so inno­va­tive digitale Plattform.


Lernen, Teilen, Weiterentwickeln
Der Plan­ungs­prozess selbst wird lau­fend eva­lu­iert. Dabei wer­den Er­fah­run­gen, Feed­backs und Per­spek­ti­ven aller Be­teil­ig­ten ein­be­zo­gen – von Ge­nos­sen­schaf­ter:innen über Quar­tier­be­wohn­en­de bis zur Stadt­pla­nung. Mit Um­fra­gen, Inter­views und offe­nen Feed­back­format­en werden Stär­ken und Ver­bes­ser­ungs­poten­ziale aufgezeigt. Die so gewon­ne­nen Er­kennt­nisse flies­sen dir­ekt in die weitere Pro­jekt­ent­wick­lung ein und wer­den auf unse­rer Web-Platt­form und in Fach­netz­werken geteilt. So wird Emilja nicht nur ein Bau­pro­jekt, son­dern auch ein Mo­dell für ge­mein­schaft­lich­es und zu­kunfts­orien­tier­tes Planen.

News

Mit jedem Schritt wächst die Vision – Hier finden sich Entwicklungen, Fortschritte und Meilensteine auf dem Weg zu Emilja.

Emilja-Fest 21. August 2026
Am Freitag 21. August 2026 fand im Emilja "la fête" statt.
Flyer für Freitag 21. August 2026
Wohnen
Emilja wird Bestandteil eines Artikels aus dem Magazin "Wohnen".
Viel Spass bei der Lektüre über das kollektive Träumen.

www.zeitschrift-wohnen.ch/heft/beitrag/wohnenextra/wenn-traeume-raeume-schaffen.html
Am 24.10.2025 hat das Projektteam die ersten erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt. Hier ein kleiner Einblick zum Projektstand Call 1.

Termine


Q&As

Wieviel Wohnraum entsteht in der Emilja?
Es entstehen rund 1’400 m² Hauptnutzfläche – Wohnraum für ca. 40 Personen sowie gemeinschaftlich genutzte Flächen im Erdgeschoss.

Wer kann in der Emilja wohnen?
Grundsätzlich alle Interessierten, die die Ziele und Werte der Genossenschaft FAB-A teilen und Mitglied werden. Emilja strebt eine soziale Durchmischung an – generationenübergreifend und offen für unterschiedliche Lebensformen.

Muss ich auf mein Auto verzichten, wenn ich in Emilja wohnen will?
Ja, Emilja wird autofrei. Dieser Entscheid wirkt sich nicht zuletzt positiv auf die Baukosten aus – als autofreie Siedlung, sind wir gesetzlich nicht gezwungen, Parkflächen zu erstellen. Doch Emilja ist mit dem öffentlichen Verkehr optimal erschlossen, und in unmittelbarer Nähe gibt es Mobility-Standorte.

Eignet sich Emilja für Familien?
Emilja entsteht im Herzen von Biel, die nächste Umgebung der Siedlung wird also auch in Zukunft urban geprägt sein. Wer sich vorstellen kann, mit seinen Kindern mitten in der Stadt zu wohnen, wird sich hier wohlfühlen, denn auch bei Emilja gibt es Aussenraum mit hoher Aufenthaltsqualität.

Wann ist Emilja bezugsbereit?
Frühester Bezug voraussichtlich 2029 – abhängig von Baugesuch, Bewilligung und Bauzeitplan.

Was kostet die Miete der Emilja?
Das Projekt Emilja ist Teil der FAB-A Genossenschaft, diese hat Kostenmieten und wirtschaftet ohne Gewinnabsichten. Das bedeutet, dass die Mieten genauso hoch sind, dass damit die Kosten für den Bau, dessen Amortisation und den Betrieb decken lassen. Da noch unklar ist, wie hoch die Baukosten für Emilja ausfallen werden, können wir zurzeit noch keine Angaben zu den Mieten machen. Tendenziell sind die Kostenmieten bei einem Neubau nicht besonders tief, aber sie sinken mit den Jahren im Vergleich zum renditeorientierten Wohnungsmarkt.

Kann man sich finanziell an Emilja beteiligen?
Ja, aber im Moment nur Genossenschafter*innen der FAB-A. Für die erste Phase des Projektes (bis zu Baubewilligung) werden Anteilscheine benötigt, da diese von allen Finanzgebern als Eigenkapital anerkannt werden. Anteilscheine können ausschliesslich von Mitgliedern der Genossenschaft erstanden werden.
Es ist vorgesehen, dass in einer späteren Projektphase auch Nicht-Genossenschafter*innen Darlehen an die FAB-A leisten können. Damit leisten sie indirekt einen Beitrag zur Realisierung des Projekts. Die Konditionen für Darlehen sind in Abklärung. Für spätere Bewohner*innen ist eine Umwandlung in Pflichtanteilscheine und Pflichtdarlehen möglich. Ein Bezug aus der Pensionskasse kann erst nach Abschluss des Mietvertrages erfolgen.

Werde ich künftig tatsächlich in der Emilja wohnen können, wenn ich heute Geld in das Projekt investiere?
Eine Investition ist keine Garantie für einen Wohnplatz. Bei der Vergabe des Wohnraums werden alle Bewerber*innen gleich behandelt, unabhängig von ihrer finanziellen Beteiligung.

Kontakt


Genossenschaft FAB-A
Fabrikgässli 1
2502 Biel/Bienne
info@fab-a.ch



Hast du Fragen? bauko@fab-a.ch

Willst du informiert werden/bleiben?
Mailing-List: fab-a.ch/aktuell-actuel/kontakt-contact

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